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Lesungen, die Königsdisziplin

Lesungen sind die Königsdisziplin. Sie fordern mehr Aufwand, als die meisten anderen PR-Maßnahmen, wie das Netzmarketing, das sich heute sehr schnell und kostengünstig meistens kostenlos erstellen lässt.

Bei guter Vorbereitung kann besonders reiche Ernte generiert werden.

Das beginnt schon bei der Wahl des Leseortes. Es geht darum atmosphärisch schöne, interessante, gerne auch ungewöhnliche Orte zu finden. Je interessanter der Ort, desto mehr Besucher lassen sich zu einem Besuch locken.

Am meisten Erfolg hat man an Orten, wo der Besitzer ebenfalls ein Interesse hat, möglichst viele Besucher in seine Institution, seine Lokalität, sein Geschäft, sein Unternehmen zu locken, um es wieder einmal von einer interessanten Seite - oder überhaupt einmal - vorzustellen.

Ich habe meine Buchvorstellung seinerzeit in einer Spezialitäten-Compagnie gemacht.

Der Inhaber hatte bereits mit dem Gedanken gespielt, er benötigte also nur noch einen kleinen Schubs um sich für die Idee begeistern zu lassen.

Die Räume waren perfekt. In den Holzregalen auf einem freundlichen Holzdielenboden, der Duft nach frisch geröstetem Kaffee in der Luft, Tee, Gewürzen ... Gläser und Flaschenglitzern in der Weinabteilung, Spaghetti-Teller bei den Saucen, Kräutern, diversen Pastas, internationale Biere, feine Teetassen, Siebe, Geschenke-Arrangements, Kerzen, Seidentücher die bei jedem Windhauch sich bewegen, das Klingeln der Windspiele, wenn sich die Türe öffnet und wieder schließt.

Und natürlich die Wein- und Likörabteilung, wo sich die Welt in Form von Köstlichkeiten trifft … und dort stand auch der rustikale wunderschöne Holztisch, an dem ich gelesen, danach Fragen beantwortet und am Schluss Bücher signiert habe.

Viele Orte eigenen sich für eine Lesung.

Ich habe auch in Rosengärten gelesen, oder neben einem Teich in einem Park, am Bahnsteig eines stillgelegten Bahnhofs. Ein Café eignet sich gut, aber warum nicht auch eine Mühle, ein Bauernhof eventuell in den Räumen eines angegliederten Bioladen? In einer Kultur- oder sonstigen Kneipe. In Garten einer Kneipe. Es gab schon Lesungen in Polizeistationen, in Gartenabteilungen, in Kurhäusern, im Wald, am Waldrand, in Galerien, in Werkstätten, in Künstlerateliers …

Neben dem richtigen Ort, ist es wichtig viele Gäste einzuladen, denn es werden nie alle können. Also, je mehr, desto besser.

Am besten werden auch hier viele Kanäle benutzt. Aushänge, Flyer, Postkarten in Shops und Kneipen, Buchhandlungen, an öffentlichen Stellen, Bibliotheken. Teilweise habe ich ganze Straßenzüge abgeklappert und in unzähligen Briefkästen eine Einladung hinterlassen.
Auch über die neuen Medien hat man heute gute Möglichkeiten Gäste einzuladen.

Ganz wichtig ist es, die Presse einzuladen

Es lohnt sich, die Einladung persönlich in den Redaktionen vorbei zu bringen. Dabei kann man sich dort gleich vorstellen. Über kulturelle Veranstaltungen berichten Zeitungen gern, gerade in der heutigen Zeit, wo es so viele unschöne Nachrichten gibt. Es ist außerdem die Gelegenheit zu einem Kontakt, zu einem Gespräch. Vielleicht ist sogar jemand bereit das Buch zu besprechen.

Wichtig ist auch, rechtzeitig abzuklären ob weitere Programmpunkte in die Veranstaltung eingebunden werden sollen. Musik, ein Essen, Häppchen. Es ist wichtig abzuklären, wer das organisiert.

Je besser die Vorbereitung, desto größer die Ernte.